Die geschichte von sabi sabi

Der Name Sabi Sabi lässt sich von dem Wort ‘tsave’ ableiten, dass in der Tsonga Sprache „Angst“ oder „Gefahr“ bedeutet. Dies ist auf die zahlreichen gefährlichen Krokodile und Nilpferde im Sabi Fluss zurückzuführen.

Im Jahr 1830 errichteten europäische Jäger ein Camp am Südufer des Sabi Flusses. Die Wild-, Elfenbein- und Nashornjagd dauerte bis zum Ende des Jahrhunderts.

Dank der Goldvorkommen im Lowveld erlebte diese Gegend für eine gewisse Zeit einen wirtschaftlichen Aufschwung.

Eine Eisenbahnverbindung zum Gold

Zugleich begann man Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Bau der Selati-Eisenbahnlinie, um die Goldmienen im Westen des Landes mit der Küste zu verbinden. Überreste dieser Eisenbahn sind noch immer im Sabi Sand Gebiet zu sehen.

Eine Zugfahrt durch diese Gegend war in den frühen 20er Jahren sehr beliebt. Das Wild konnte gemütlich vom Zug aus beobachtet werden, und die Öffentlichkeit wurde sich zunehmend der Schönheit dieses Reservates bewusst. Eine der Eisenbahnstationen war Newington Siding, ganz in der Nähe des heutigen Selati Camps.

zebra while on safari at Sabi Sabi

Der Legende nach, ist eines Nachts, vor beinahe 100 Jahren, der Zugführer hier ohne stehen zu bleiben in Richtung Komatipoort durchgefahren, da er in der Dunkelheit keine wartenden Fahrgäste erkennen konnte. Die jedoch hatten sich vor einem hungrigen Löwenrudel auf die umliegenden Bäume gerettet. Hilflos blickten sie dem Zug, der in der Nacht verschwand, hinterher. Schließlich ließ die Eisenbahnverwaltung Stehleitern an den Bäumen anbringen, damit die wartenden Gäste den Raubtieren schnell und sicher entkommen konnten. Heute findet sich im Selati Camp eine Vielzahl der Erinnerungsstücke jenes Zeitalters der Selati-Bahn.

Im Jahr 1979 wurde die Sabi Sabi Gesellschaft, wie sie heute besteht, gegründet. In den 80gern und 90gern erwarben die Besitzer drei Anteile der ‘Shaws’ Farm, auf denen sie das Selati Camp und die Bush Lodge errichteten. Dies wurde alles sehr vorausschauend geplant, da die Zukunft Südafrikas während der turbulenten Apartheidära ja noch keineswegs gesichert war.

Später entschied man sich zum Kauf der ‘Lisbon’ Farm, und der Bau der Earth Lodge konnte beginnen. Über die Jahre hinweg gelang es Sabi Sabi, mithilfe von etwa 200 engagierten Mitarbeitern einen bezaubernden Flecken Afrikas zu erhalten.