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sabi sabi's engagement in der kommunalen entwicklung


Es ist eine der fundamentalen Überzeugungen von Sabi Sabi, dass es für ein gelungenes Naturschutzkonzept unabdingbar ist, die betroffene lokale Bevölkerung zu integrieren und am Erfolg teilhaben zu lassen. Das Reservat versucht, den Leitlinien des Konzeptes ‚Menschen und Naturpark’ durch die Integration der lokalen Entwicklung in die Naturschutzaktivitäten im Reservat weitgehend gerecht zu werden. Da Südafrika – ebenso wie der gesamte afrikanische Kontinent – zunehmend durch das starke Bevölkerungswachstum und damit einhergehend mit dem Druck verarmter Gesellschaftsschichten an den Grenzen der Naturschutzgebiete konfrontiert wird, erhält das Konzept des regional verwalteten Ressourcen-Managements herausragende Aufmerksamkeit durch Sabi Sabi.


Im Westen grenzt Sabi Sabi an die Shangaan-Siedlungen Huntington, Lillydale und Justicia in der Provinz Limpopo. Viele der 200 Mitarbeiter der Sabi Sabi-Lodges leben in diesen Gemeinden. Mit dem Abhängigkeitsverhältnis von 7 Personen bezogen auf 1 Arbeitsplatz profitieren also etwa 1.200 Menschen außerhalb des Reservates unmittelbar von dem Gästebetrieb. Dabei ist dieses Abhängigkeitsverhältnis durchaus gegenseitig; die loyale Dienstleistungsbereitschaft der Mitarbeiter aus der Umgebung betrifft alle Bereiche des Unternehmens – vom Handwerker, über die Safarifabteilung bis hin zu den Marketing-Aktivitäten. Die Firma investiert im Gegenzug in die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter, um deren Fähigkeiten zu verbessern und Talente zu entdecken.


Finanzielle Vorteile sind dabei nur ein Aspekt der engen Kooperation. Zudem engagiert sich Sabi Sabi seit vielen Jahren im Programm ‚Teach the Teacher’. Hierbei werden die Lehrer der kommunalen Schulen auf Sabi Sabi in die Zusammenhänge zwischen Ökologie und Ökonomie im Tourismusbetrieb der Lodges eingewiesen und so befähigt, diese Kenntnisse in den Schulen weiterzuverbreiten.


Ein anderes Projekt, in dem sich Sabi Sabi engagiert, ist das ‚Lillydale Environmantal Education Centre’, das Fortbildungsprogramme auflegt, in denen die Kenntnisse der Shangaan-Gesellschaft mit örtlichen Tourismus-Initiativen abgestimmt werden und so ein weitgehendes Wissen um Natur- und Umweltschutz gefördert wird.


2003 vereinbarte Sabi Sabi mit der benachbarten Gemeinde Huntington einen dreijährigen Investitionsplan für ein kommunales Selbstverwaltungsprojekt. Eine daraus 2004 hervorgegangene Stiftung ‚Swi Ta Lunga Trust’ engagiert sich in Wasserprojekten, Arbeitsplatzbeschaffung und Schulprojekten und hat für die südafrikanische Regierung mittlerweile Modellcharakter. Vor allem der Zugang zu Schulbildung wird innerhalb dieser Stiftung durch ganz praktische Hilfeleistungen gefördert: so erhalten Schulkinder für den Schulweg Fahrräder und auch die Lehrer erhalten Zuschüsse zu den Schulwegekosten, damit auch entlegene Gebiete in den Genuß von ausreichender schulischer Versorgung kommen.
 



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